Musikverein Rattelsdorf e.V. Itzgrunder Musikanten




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Satzung
Satzung des MV Rattelsdorf e.V. (Stand: 01.01.1995)
§1
Zweck des Vereins


Der Verein "Musikverein Rattelsdorf e.V." verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. Dezember 1953, und zwar insbesondere durch Förderung der Volksbildung. Der Verein bezweckt den Zusammenschluß aller Musiker und Musikfreunde zur Pflege der Musik, frei von parteipolitischen und weltanschaulichen Bindungen. Als besondere Aufgabe betrachtet es der Verein, die Jugend durch Konzerte und Öffentlichkeitsarbeit zur aktiven Mitarbeit anzuregen. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§2
Namen und Sitz des Vereins


Der Verein führt den Namen Musikverein Rattelsdorf. Sitz des Vereins ist Rattelsdorf.

§3
Mitgliedschaft


Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die Pflege der Musik in ihrer Freizeit anstrebt, pflegt und fördert. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist der Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte, und das Höchstalter der Person darf bei der Aufnahme in den Verein 60 Jahre nicht überschritten haben. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft. Die Mitgliedschaft erlischt:

1. durch Tod
2. sie geht verloren durch Ausschließung, wodurch es eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedarf,
3. durch Ausschluß mangels Interesse, wenn ohne Grund mehr als zwei Jahresbeiträge nicht bezahlt sind.
4. Passive sowie aktive Mitglieder können nur zum Jahreswechsel aus dem Verein oder aus der Kapelle austreten Es muß dies der Vorstandschaft bei passiven Mitgliedern drei Monate vorher, bei aktiven Mitgliedern neun Monate vorher schriftlich gemeldet werden.
5. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
6. Scheidet ein Mitglied aus dem Verein oder der Kapelle aus, hat es keinen Anspruch auf irgendwelche finanzielle Vergütung.
7. Wurde ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen und beantragt zu einem späteren Zeitpunkt eine Wiederaufnahme in den Verein, kann hierüber nur eine Mitgliederversammlung entscheiden. Entscheidet die Mitgliederversammlung für eine Wiederaufnahme, ist hierfür eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
8. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
9. Mitglieder, die der Vereinssatzung zuwiderhandeln oder sich vereinsschädigend benehmen, können durch die Vorstandschaft mit Geldbußen oder Disziplinarstrafen belehrt werden. Über die Höhe derselben entscheidet die Vorstandschaft.

§4
Beiträge


Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich erhoben. Er wurde in der Gründungsversammlung für aktive Mitglieder auf DM 3,-- und für passive Mitglieder auf DM 4,-- festgesetzt. Änderungen über die Höhe des Beitrags werden vorbehalten. Bei Austritt ist der volle Jahresbeitrag zu entrichten. Ehrenmitglieder und Wehrdienstpflichtige sind beitragsfrei.

§5
Organe des Vereins


Organe des Vereins sind:

1. Vorstandschaft
2. Ausschuß
3. Mitgliederversammlung

Die Vorstandschaft setzt sich zusammen aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, sowie dem Schriftführer und dem Kassenwart. Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung jeweils auf zwei Jahre in geheimer Abstimmung gewählt. Sie bleibt bis zur Durchführung einer ordnungsgemäßen Wahl im Dienst. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so bestimmt der 1. Vorsitzende aus dem Kreis der Ausschußmitglieder einen Ersatzmann bis zur anderweitigen Beschlußfassung in der nächsten Mitgliederversammlung, die mindestens einmal im Jahr stattfinden muß.

§6
Rechte und Pflichten des Vereinsvorstandes


Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der 1. Vorsitzende leitet die Verhandlung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung. Er beruft den Vorstand und den Ausschuß, wenn dies erforderlich ist oder ein Vorstandsmitglied dies beantragt. Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des §26 BGB, und zwar gemeinsam. Der Schriftführer hat über jede Verhandlung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung Niederschriften zu machen, die von ihm und den beiden Vorsitzenden zu unterzeichnen sind, und die sonst anfälligen schriftlichen Arbeiten zu erledigen. Der Kassenwart hat über die Ein- bzw. Ausgaben genau Buch zu führen und dieselben bei der Mitgliederversammlung öffentlich zur Überprüfung auszulegen. Die musikalische Leitung und Zusammenstellung des Orchesters obliegt dem 1. und 2. Dirigenten mit Übereinstimmung der Vorstandschaft.

§7
Der Ausschuß


Der Ausschuß setzt sich zusammen:

Für je 20 Vereinsmitglieder 1 Ausschußmitglied, welche in der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählt werden. Der 1. und 2. Dirigent sind automatisch Ausschußmitglieder. Der Ausschuß steht dem Vorstand beratend zur Seite.

§8
Die Mitgliederversammlung


Die Mitgliederversammlung beschließt über:

1. den Jahresbericht des Vorstandes
2. den Rechenschaftsbericht des Kassenwarts, der von zwei nicht dem Vorstand angehörenden Rechnungsprüfern zu prüfen ist.
3. die Entlastung des Vorstandes und Kassiers
4. die Neuwahl bzw. Ergänzungswahl des Vorstandes, sowie die Wahl der Rechnungsprüfer.
5. Anträge von Mitgliedern

Außerordentliche Versammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn mindestens 10% der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe der Berufung beim Vorstand beantragt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Über die Art der Abstimmung mit Ausnahme der Wahlen entscheidet der Vorsitzende. Beschlüsse, durch welche die Satzung geändert wird, bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder. Diese Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen. Beschlüsse der Mitgliederversammlung, einschließlich der Wahlen, sind in der nächsten Mitgliederversammlung zu verlesen. Erfolgt kein Einspruch, so gelten sie als genehmigt. Nicht erschienene Mitglieder sind mit den gefaßten Beschlüssen der Mitgliederversammlung einverstanden.

§9
Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungen des Vereins, der ordentlichen und außerordentlichen Versammlungen, erfolgen durch Aushang an den öffentlichen Anschlagtafeln. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können innerhalb 24 Stunden einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

§10
Vereinseigene Musikinstrumente, Noten und sonstige Gebrauchsgegenstände


Vereinseigene Gegenstände müssen vom Benutzer gepflegt und in ordentlichem Zustand gehalten werden. Bei fahrlässiger oder mutwilliger Zuwiderhandlung wird der Benutzer voll haftbar gemacht.

§11
Ehrungen von Vereinsmitgliedern


I. Geehrt werden kann:

1. Wer sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht hat, mit einer Ehrennadel in Silber oder Gold
2. mit einer Ehrennadel in Silber ein Mitglied, das 25 Jahre dem Verein zugehört.
3. mit einer Ehrennadel in Gold ein Mitglied, das 40 Jahre dem Verein zugehört.

II. Ehrungen von aktiven Musikern

Musiker werden für 10 Jahre aktives Musizieren im Verein mit der Ehrennadel in Silber geehrt.

III. Ehrenmitglied kann werden:

1. Wer sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht hat.
2. Wer 50 Jahre dem Verein zugehört.

IV. Entscheidung

Die Entscheidung darüber, wer, wann und wie zu ehren ist, trifft die Vorstandschaft in Absprache mit den Ausschußmitgliedern durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Abstimmungsberechtigten.

V. Sonstige Verpflichtungen

Weiterhin verpflichtet sich der Musikverein:
1. Zum 50. und 60. Geburtstag, sowie alle darauffolgenden 5 Jahre;
2. Zur Silbernen, 40-jährigen und Goldenen Hochzeit;

für alle Vereinsmitglieder ein Ständchen kostenlos zu spielen.

VI. Sonstige Ehrungen

Die Vorstandschaft schlägt Ehrungen von aktiven Musikern vor, die durch

1. den Nordbayerischen Musikbund und
2. die Bundesvereinigung Deutscher Blasmusikverbände

durchzuführen sind.

§12
Auflösung des Vereins


Zur Auflösung des Vereins ist ein Beschluß der Mitgliederversammlung nötig. Der Antrag auf Auflösung muß in der Einberufungseinladung ausdrücklich angegeben sein. Erforderlich ist ferner, daß mindestens 2/3 aller Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so ist innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der alleinigen Tagesordnung "Auflösung des Vereins" einzuberufen, die dann ohne Beschränkung  beschlußfähig ist. In den beiden Fällen bedarf der Auflösungsbeschluß jedoch eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Über die Verwendung des Vereinsvermögens beschließt nach dessen Auflösung die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Auflösung des Vereins oder deren Aufhebung ist das Vermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert oder von den Mitgliedern geleistete Sacheinlagen übersteigt, zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.






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